Sieg gegen Regensburg

Sieg gegen Regensburg

Vorne hui, hinten pfui – so könnte man die Partie der Stern-Herren gegen die Panther Regensburg anhand des Ergebnisses zusammenfassen: Die Münchner – ersatzgeschwächt ohne die zur WM-Quali berufenen Julian Rüger (Deutschland) und Christian Lindquist (Italien) – gewannen zwar verdient mit 9:6 (3:0/4:2/2:4), kassierten aber in diesem Spiel mehr Gegentore als in den letzten 5 Spielen zusammen.

 

Auch in der neunten Partie dieser Saison waren es die Herren des FC Stern, die eine 1:0-Führung bejubeln durften: Philipp Kuhnert-Fischer (6. Minute) netzte überlegt ein. Wieder benötigten die Münchner einige Torchancen, ehe Youngster Johannes Grimm mit einem Fernschuss in den Torwinkel auf 2:0 erhöhte (11.). Kurz vor der Pause nutzte Kevin Pluch einen Aufbaufehler der Panther zur beruhigenden 3-Tore-Führung (20.). Im zweiten Spielabschnitt gewann das Duell an Rasanz. Jann Zurbuchen traf per Schlagschuss zum 4:0 (23.), 69 Sekunden später musste Münchens Torhüter Simon Iser das erste Mal hinter sich greifen. Wiederum 66 Sekundenzeigerschritte weiter stellte Johannes Grimm den alten Vorsprung wieder her (25.), ehe Christian Graus einen Konter weitere 65 Sekunden später zum 6:1 vollendete (26.). Nach einem sehenswerten Gegentreffer durch Regensburgs Topscorer Tobias Luginger (29.) und Ole Neitz‘ präzisen Schuss ins lange Eck (34.) gingen beide Teams mit einem 7:2 in die letzte Drittelpause. So weit, so gut und souverän aus Sicht des Spitzenreiters. Der Schlussabschnitt verlief dann einigermaßen chaotisch. Ein schneller Gegentreffer (41.), Diskussionen, ein Abstaubertor von Kevin Pluch (43.), ein Doppelschlag in weniger als einer Minute zum 8:5 (48./49.), erneute Diskussionen. Kurzum, die Ordnung im Spiel der Stern-Herren war perdu. Johannes Grimms dritter Treffer zum 9:5 (52.) machte letztlich den verdienten Sieg klar, ein weiteres Gegentor (56.) hatte lediglich noch statistischen Wert.

 

„Zwei Drittel lang haben wir ein gutes Spiel gezeigt. Danach haben wir durch die ein oder andere unglückliche Schiedsrichterentscheidung den Faden und die defensive Ordnung verloren. Wir müssen uns als Team in Zukunft in solchen Situationen mehr auf uns konzentrieren und mit mehr Souveränität agieren“, so Sterns Rekordspieler und Kapitän Christian Graus. Die nächste Bewährungsprobe steht schon gleich wieder an: Am kommenden Samstag (10.02.2018, in Regensburg) geht es gegen die junge und talentierte „Zweite“ des Bundesligisten VfL Red Hocks Kaufering. Dann sollte die Defensive um Stern-Goalie Simon Iser wieder besser stehen, um den Sechs-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Nürnberg nicht zu gefährden und Sieg Nummer 10 dieser Saison einzufahren.

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