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Berichte aus der Floorball-Abteilung findet Ihr hier.

 

Trainer Dave

Gepostet von am Aug 6, 2018 in Allgemein, Herrenfloorball | Keine Kommentare

Trainer Dave

Dave, der mit bürgerlichem Namen David Tumpold heißt, trainiert bei uns die Herren II. Wie viele, kommt Dave ursprünglich vom Eishockey und hat Floorball als attraktive Sommeralternative kennengelernt. Er spielt seit 18 Jahren Floorball und konnte so mit seinem Wechsel von Österreich nach München direkt als Trainer einsteigen. Dave sagt über Floorball: „Floorball ist ein spannender Team-Sport mit guter Geschwindigkeit und Hand-Augen Koordination, fast gleich schnell wie Eishockey.“ Seinen größten Erfolg als Spieler feierte Dave mit dem KAC Klagenfurt im Bundesliga Karawanken-Cup. Als Trainer ist es ihm wichtig, für die Herren I ein guten Farm-Team mit Perspektive zu entwickeln und seine erste Ligasaison als Trainer möglichst erfolgreich zu gestalten.

Da Dave neben Floorball auch Parcour-Läufer ist, dürften auf die Herren II ein paar interessante Trainingseinheiten warten.

 

 

Trainervorstellung Moritz Leonhardt

Gepostet von am Jul 3, 2018 in News U13 | Keine Kommentare

Trainervorstellung Moritz Leonhardt

Welcome back in Munich, Moritz!

Moritz Leonhardt ist ein Kind der eigenen Jugendarbeit des FC Stern Floorball. Nach einem Jahr in Wellington, Neuseeland, startet er nun sowohl als Trainer als auch Spieler in seine mittlerweile 7.Saison. Auf die Frage, was Moritz an Floorball fasziniert, antwortet er: „Es ist spannend, so viele verschiedene Komponenten in einem Sport vereint zu haben – Ausdauer, Schnelligkeit und Technik. Aber was für mich diesen Sport ausmacht ist der Teamgeist.“ Moritz wird diese Einstellung nun in das Team der U13I tragen, welches er zusammen mit Florian Oleander trainieren wird. Moritz spielt zusammen mit Flo auch im Herrenteam und stellt dort eine wichtige Verstärkung für den Kader in der 2. Bundesliga dar.

Trotz seines jungen Alters kann Moritz bereits auf zwei Titel zurückblicken, einen davon im Ausland. Als Jugendspieler wurde er mit dem FC Stern Süddeutscher Meister und im vergangenen Jahr in Neuseeland Gewinner der Wellington Floorball Open.

Neben dem Floorball sind Moritz seine Freunde und Familie extrem wichtig. Mit diesen probiert er auch gern Sportarten ohne Lochball aus. Das Auslandsjahr hat Moritz in dem Wunsch bestärkt, vermehrt zu reisen und verschiedene Kulturen kennenzulernen. Dies aber erst nach der Schule, die nun erstmal wieder im Vordergrund steht.

U15I ist drittbestes Team des Landes

Gepostet von am Jun 30, 2018 in Featured, Jugendfloorball | Keine Kommentare

U15I ist drittbestes Team des Landes

Am vergangenen Wochenende wurden die Deutschen Meisterschaften in der U15 ausgetragen. Der Stern erkämpfte sich mit großartiger Mannschaftsleistung die Bronzemedaille. Silber gewannen die Piranhas aus Hamburg. Der Titel ging an Gastgeber und Ligakonkurrenten Red Hocks Kaufering, dem wir herzlich zu der sportlichen Leistung gratulieren.

Für die U15 begann das Turnier mit der Partie gegen die Frankfurt Falcons, die sich als bestes Team aus Westdeutschland für die Deutsche Meisterschaft qualifizierten. Das Spiel endete 7:6 zu Gunsten der Bayern. Besonderen Anteil an dem Erfolg hatte die Reihe Jantscher, Grimm und Schablinski, die von den Hessen nicht in den Griff zu bekommen war. Mit dem Sieg war der Grundstein zum Erreichen des Halbfinales gelegt und das Saisonziel damit in greifbarer Nähe. 

Im zweiten Spiel der Gruppenrunde ging es gegen die Saalebieber aus Halle. Das Team hatte sich aufgrund der Absage von Weißenfels für die Deutsche Meisterschaft als Nachrücker qualifiziert. Das Team um Geburtstagskind Rasmus Wegat begeisterte mitgereiste Fans mit einem Offensivfeuerwerk. Das Spiel konnte schließlich mit 10:7 gewonnen werden. Dennoch hielten die Hallenser kämpferisch dagegen, sodass das Spiel ein wahrer Kraftakt war. Ein 2. Sieg sorgte für das Erreichen des Halbfinales. Entsprechend groß war die Freude im Team der Münchner.

Die letzte Partie in der Gruppenrunde könnte auch den Titel tragen – „Hamburg meine Perle“ gegen „die Weltstadt mit Herz“. Die Vorzeichen des Spiels waren klar, der Verlierer darf gegen den Topfavorit Red Hocks Kaufering spielen. Der Sieger wiederum spielt gegen das Überraschungsteam aus Wyk.

Über weite Strecken konnten die Münchner den Hanseaten gut Paroli bieten. Leider fehlte gegen Ende des Spiels die Kraft, um das Ruder nochmal rum zu reißen. Der Topscorer und überragende Spieler des Turniers – Philipp Wilbrand – war nicht mehr in den Griff zu bekommen. So musste man letztlich eine 9:14 Niederlage hinnehmen.

Neuer Tag neues Glück hieß es am Sonntag im ersten Halbfinale im Südgipfel gegen die Red Hocks. Die Lechstädter gewannen die Vorrunde souverän und mühelos. Im Halbfinale war damit Schluss, Kaufering trat mit Ihren besten beiden Blöcken an.

Zunächst erwischte der Stern München den besseren Start und ging früh in Führung. Doch schon bald folgte ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams, der zur Halbzeit ein 3:3 anzeigte. Nach der Pause konnte die hohe Effizienz beim Torabschluss nicht Aufrecht erhalten werden. Dennoch bleibt mit einem 6:3 ein enges Ergebnis und die Erkenntnis, dass auch die Kauferinger schlagbar sind. Spieler des Spiels war Luis Rüger auf Seiten des FC Stern.

Nun hieß es schnell die Niederlage abhaken und sich auf das „kleine“ Finale gegen Wyk konzentrieren, die ihrerseits dem ETV Hamburg im Halbfinale knapp unterlagen. Im allerletzten Spiel der Saison ging es nochmal darum, die gute Leistung der Saison mit einer Bronzemedaille zu krönen. Für Florian Grimm und Julius Clarenz war es zudem das letzte Spiel in der U15, da sie aus Altersgründen ausscheiden.

Es war eine kräftezerrende letzte Partie für beide Teams. 5:5 zur Halbzeit. Nach der Pause war es der Kapitän Yannik Zölzer der vorweg ging und mit einem sehenswerten Rückhandschuss die Führung bescherte. In einem schönen Zusammenspiel konnten Luis Rüger und Tjare Grimpen die Führung weiter ausbauen. Mit einer zudem guten Defensivleistung in der zweiten Hälfte sicherte man sich mit einem 8:5 den 3. Platz der Deutschen Meisterschaft.

Mit der Bronzemedaille verabschiedet sich ebenso Trainer Sören Krieger. Im nächsten Jahr wird die erste U15 Mannschaft des FC Stern von Sönke Grimpen übernommen.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der FC Stern München nach der eigenen U13 und U15 Mädchen Mannschaft ein weiteres Topresultat im Jugendbereich in dieser Saison eingefahren hat. Der Kern der U15I wird auch im kommenden Jahr wieder auf Punktejagt gehen. Wir dürfen gespannt sein, ob die Spieler in der nächsten Saison an diesen Erfolg anknüpfen können.

Auch der bayerische Floorballverband hat allen Grund zur Freude. Neben dem 3. Platz für unsere Münchener holten die Red Hocks Kaufering den Meistertitel der Altersklasse U15 an diesem Wochenende nach Bayern.

Text: Sören Krieger

Der Weg zum Vizemeister der U15 Juniorinnen

Gepostet von am Jun 25, 2018 in Featured, News U14 weiblich | Keine Kommentare

Der Weg zum Vizemeister der U15 Juniorinnen

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin, so hieß es nach dem letzten Spieltag am 15.04.2018.  Viel Zeit also für die Mädels bis zur Deutschen Meisterschaft am 16.06.-17.06. in Berlin.

Nach diversen Vorbereitungen aus Trainings-, Event- und Organisationssicht war es dann am 15.06.18 soweit. Um Punkt 13:47 verließ der Tross von 22 Spielerinnen, Trainern und Eltern München im ICE nach Berlin. Auf den 4,5h wurde viel gealbert, gespielt und so manchem mitreisenden Unbekannten im Abteil wuchs mit Sicherheit auch das ein oder andere graue Haar.
Am Abend in Berlin ging man noch zum gemeinsamen Burgeressen, um sich für den 1. Turnierspieltag ausreichend zu stärken.

Am Samstag hieß der 1. Gegner gleich MFBC Leipzig. Also dem Meister aus der U15 Regionalliga Ost. Die Girlies starteten mit vollem Elan und dominierten teilweise die ersten Minuten, jedoch wollte das ersehnte erste Tor nicht fallen. MFBC fand daraufhin besser ins Spiel und kam auch zu mehreren guten bis sehr guten Abschlüssen, die Franziska Barner allesamt klasse halten konnte. Ca. in Minute 15 kam der erste Schreck, aber dieser auch sehr gewaltig. Kapitänin Emma Schröferl verletzte sich in einem Sprint so schwer am Fußgelenk, dass sie den gesamten Samstag nicht mehr spielen sollte. Durch die nun notwendigen Umstellungen oder auch einfach weil die Chancen von den Mädels aus Leipzig immer besser worden, folgte das 1:0 für Leipzig. Eine kurze Auszeit half die Reihen zu stabilisieren und man konnte gleich mit dem ersten Angriff das 1:1 erzielen. Das Spiel war also auf beiden Seiten eröffnet. Mit der gewonnenen Sicherheit schaffte man sogar noch das 2:1 vor der Pause.
Wenn man dachte, die erste Hälfte wäre schnell und intensiv gewesen, der sah nun in der zweiten Halbzeit ein Spiel was alles bot. Geschwindigkeit, Taktik, Technik und Tore.
Beide Teams agierten extrem engagiert und trotzdem extrem fair. Die Überzahl und Unterzahl für beide Teams, waren Einzelfälle, die zurecht geahndet worden, aber wirklich nur Ausnahmen waren.
Beide Teams konnten jeweils auch eine dieser Überzahlen nutzen und Leipzig schaffte es sogar in Führung zu gehen. Mit dem Stand von 3:2 für Leipzig ging es in die Schlussphase. Die Sternlerinnen glichen wieder postwendend aus, um darauf wieder mit 4:3 zurück zu liegen. Dieses Spiel wiederholte sich leider nochmal. Also 5:4! MFBC hatte den Angriff etwas umgestellt und agierte nun vermehrt hinter unserem Tor, womit man nicht richtig zurecht kam. Doch es blieb beim 5:4 und kurz vor Ende konnte man sich für den enormen Aufwand belohnen und den Ausgleich durch Hannah Piehlmeier erzwingen.
Jedoch war das noch nicht das Ende. Etwas überraschend wurde noch Verlängerung in der Gruppenphase gespielt. Im Sudden Death Modus hatte Zoé Douxchamps eine Gelegenheit, die die Keeperin sehr gut parierte. Im Gegenkonter netzte dann der MFBC ein und sicherte sich so den 2. Punkt in einem finalträchtigen Eröffnungsspiel.

Nun hatte man knapp 4h Zeit bis zum zweiten Spiel gegen Gastgeber Berlin. Die Zeit wurde zum Kräfte tanken und Wunden lecken genutzt, da doch einige Spielerinnen nach der intensiven Partie angeschlagen waren. Auf dem nahegelegenen Markt kam man aber schnell auf andere Gedanken und die gemeinsame Zeit schweißte die Mädels noch enger zusammen.

Um 16:00 Uhr startete dann das Spiel gegen Berlin, leider ohne die beiden angeschlagenen Emma Schröferl und Laura Söntgen.
Durch die vorherigen Resultate war klar, dass man mit einem Sieg für das Halbfinale qualifiziert wäre. Dementsprechend wurde auch die Devise „Sieg“ ausgegeben. Ohne technisch und taktisch zu überzeugen, reichte es bereits in der ersten Halbzeit für eine deutliche Führung von 8:0.
In der zweiten Halbzeit wurde das Zusammenspiel etwas verbessert. Jedoch stand Berlin nun deutlich sicherer und es wurden nicht mehr so viele Geschenke verteilt, sodass nur noch ein Tor fiel. Mit dem deutlichen 9:0 qualifizierten sich die Girlies für das Halbfinale. Zu diesem Zeitpunkt stand der Gegner jedoch noch nicht fest, da in der Gruppe 2 rechnerisch zwischen Weißenfels, Landsberg und Kaufering noch alles möglich war. Man ging also gespannt mit der Frage aus der Halle, auf wen man morgen treffen sollte.
Das Abendprogramm für den Samstag sah ein gemeinsames Abendessen aller mitgereisten Familien, Spielerinnen und Trainern vor. Zusammen beim Italiener wurde gespaßt, geredet und so mancher Plan für den kommenden Tag geschmiedet. In der ausgelassen Stimmung erheiterten die Trainer und Spielerinnen sich gegenseitig mit pantomimischen Einlagen in denen die Teammitglieder mit ihren Eigenheiten erraten werden sollten. Ein riesen Spaß für Groß und Klein. In den Trubel hinein kam die Meldung, dass Landsberg Kaufering geschlagen hatte, so stand fest: Halbfinale gegen Weißenfels!
Ausgelassen und auch ein wenig erschöpft ging es ins Quartier zurück.
Der morgige Tag konnte kommen.

Im ersten Spiel am Sonntag zwischen Leipzig und Landsberg setzte sich Landsberg durch. Damit war der Titelverteidiger auch in diesem Jahr zumindest im Finale. Man selbst war zum Zeitpunkt des ersten Spiels aber schon im „Tunnel“ und konzentrierte sich auf das eigene Halbfinale. In der Vorbereitung schraubten dann nicht nur die Spielerinnen ihren Puls auf Betriebsniveau, auch die Trainer hatten vor Spielbeginn eine erhöhte Herzfrequenz vorzuweisen. Mit 164 bpm ging es ins Spiel. Dabei konnte die wieder genesene Emma Schröferl ihre Mitspielerinnen aufs Feld führen. Mit einem enormen Selbstvertrauen und einer mannschaftlichen Geschlossenheit spielte man konzentriert und zielgerichtet auf das Tor der Weißenfelser. Belohnt wurde das Auftreten durch ein Traumtor von Felina Köppl. Mit diesem Startschuss stieg die Stimmung und die Last fiel von den Schultern. Schnell konnte das 2:0 erzielt werden. Es zahlte sich aus, dass man mit 2 festen Reihen spielte, da die aktiven Spielerinnen schnell ins Spiel fanden und so noch mehr an Sicherheit erlangten. Natürlich war das für die zuschauenden und ebenso motivierten Mädels eine schwierige Situation, jedoch ist hier herauszuheben, wie sehr sie trotzdem mitfieberten und immer bereit waren, ihre Stärken ins Spiel und für das Team einbringen zu können. Respekt dafür. Nach einem kurzen Schockmoment, der zum 2:1 führte, schüttelte man sich kurz und man erspielte sich wiederum eine 2-Tore-Führung. Leider wollte es aber nie in der mittleren Phase des Spiels zu einer 3-Tore-Führung kommen, dass man ein wenig hätte rotieren können. Erst 2 Minuten vor Ende in Überzahl erzielte wiederum Felina Köppl, mit einem weiteren Traumtor das 5:2. Ganz zum Schluss hatte Kalina Kürten sogar noch die Möglichkeit das Ergebnis noch höher zu schrauben, aber das wäre dann auch des Guten zu viel gewesen. Nach Schlusspfiff flogen die Schläger in die Luft und im Mannschaftskreis wurde „Finale, oho, Finale!“ skandiert.

Nun hieß es also erstmalig in der Vereinsgeschichte des FC Stern, ein DM-Finale zu bestreiten. Nachdem Kaufering sich den 5. und Leipzig den 3. Platz gegen Berlin beziehungsweise Weißenfels gesichert hatten, kam es zum Showdown.

Finale SG Landsberg/Elster gegen FC Stern München Girlies! Nach zwei überragenden Spielen und einem eher durchschnittlichen Spiel vor dem Finale gingen die Mädels hochmotiviert zu Werke. Gleich zum Anfang gab es zwei riesen Chancen für München, jedoch zeichnete sich hier schon ab, dass man in der gegnerischen Torfrau einen harten Brocken zu schlagen hatte. Der erste Gegenangriff aus einer Unkonzentriertheit führte dann leider auch schon zum 1:0 der Gegner. Ausgerechnet die bereits in der Damennationalmannschaft agierende Johanna Zoberbier erlangte den Ball und netzte souverän ein. Kurz danach kam es wieder zu einem Konter der nun noch defensiver stehenden Landsberger Mädels. Eine Mischung aus einem hoppelnden, unkontrollierten Ball und einer Schussbewegung ließ die ansonsten sehr guten Schiedsrichter auf einen zumindest diskutierbaren Penalty entscheiden. Wiederum Johanna Zoberbier konnte auch diese Chance nutzen, sodass es nach bereits 6 Minuten 2:0 stand. Doch die Sternlerinnen steckten nicht auf und wurden wieder sicherer und spielbestimmender. Gefühlt aller 30 Sekunden kam es nun zum Abschluss auf das gegnerische Tor, wobei die Torhüterin alles fing, was in Richtung ihres Gehäuses kam. Zudem wurden leider auch die anderen, weitaus häufigeren Schüssen -aus aussichtsreicheren Positionen- vorbeigeschossen. Langsam den Mut verlierend, jemals den Anschlusstreffer noch zu erzielen, wurden die Aktionen überhasteter. Beispielhaft dafür zwei Situationen. Man ließ die Gegnerin noch in der eigenen Hälfte stehen und man hatte noch Platz 4-5 Meter Richtung gegnerisches Tor zu gehen, schoss aber von der Mittellinie. Leichtes Spiel für die Torhüterin. Zweitens: Bei einem der ganz wenigen Konter wird der Ball stark vom Gegner abgewehrt und im Gegenzug musste Franziska Barner wieder all ihre Klasse aufbieten, um das Team im Spiel zu halten.

Im zweiten Spielabschnitt wurden die Aktionen wieder zielgerichteter. Nur die nun ausschließlich hinten stehenden und auf Konter wartenden Landsberger blockten alle gefährlichen Aktionen. Und wenn mal ein Ball durchkam, so traf er den Pfosten oder die Latte. Sehr unglücklich. In Minute 38:45 kam dann endlich der erhoffte Anschlusstreffer. Nochmal alles in die Waagschale werfend, hatte man noch 1,5 gute Möglichkeiten, aber es sollte nicht sein. 2:1 für SG Landsberg/Elster, die somit ihre Meisterschaft verteidigen konnten. Herzlichen Glückwunsch!

Ein wenig traurig, aber hochzufrieden über die gezeigten Leistungen an dem Wochenende, feierte man nach Schlusspfiff die Vizemeisterschaft.
Im Anschluss gratulierten die eigenen Fans, aber auch sehr viele andere in der Halle zu der gezeigten Leistung und sprachen ihren Respekt vor der Mannschaft aus. Ein tolles Gefühl, wer das miterlebt hat und danke für die Anerkennung. Dafür liebt man diese Sportart.

Bei der Siegerehrung kam es dann noch neben dem Pokal für den zweiten Platz zu einem weiteren persönlichen Erfolg. Franziska Barner wurde ins All-Star Team als beste Torhüterin der DM gewählt und wird ab September auch zur U19 Nationalmannschaft hinzustoßen. Auch hier unseren herzlichen Glückwunsch! Ihre herausragenden Paraden oder gar ihr Assist im Spiel kommen dabei aber nicht von ungefähr. Viel Fleiß und Schweiß im Training und Trainingslager zeichnen der Torhüterin der Sternlerinnen aus.

Nachdem die ein oder andere Freudenträne getrocknet war, machte man sich ohne die meisten Eltern, die bereits aus beruflichen Gründen auf dem Rückweg nach München waren, noch zu einer Überraschung auf. Hier an dieser Stelle auch noch mal vielen lieben Dank für die Unterstützung von Arne Söntgen, der die komplette Zeit uns Trainer in der Betreuung und dem Überraschen der jungen Damen unterstützte. Danke!
Gegen viele Unmutbekundungen -man muss schon sagen- schleppten wir die ausgelaugten Spielerinnen zu ihrer Überraschung. Am Ziel angekommen, waren der Hunger auf halbe Bananen und die Müdigkeit ziemlich schnell vergessen. Im Labyrinthroom (einer Art Escaperoom) tobten sich die Mädels nochmal vollends aus und es zeigte sich, was für eine tolle Mannschaft sie auch neben dem Platz sind. Beide Teams konnten ihren Zauberer beziehungsweise Cube schlagen und gemeinsam den Räumen entkommen.
Nun komplett gerädert, nahm man noch das letzte gemeinsame Abendessen zu sich und kehrte glücklich zum Hotel zurück. Am nächsten Tag sollte es gegen Nachmittag entspannt nach München gehen.

Vor der Abfahrt machte man aber noch die Mall of Berlin mit Rutschen oder Einkaufswagenrennen unsicher. Die Power der Girlies scheint unerschöpflich, denn selbst im Zug zurück schaffte man das Kunststück mit den grauen Haaren wieder!

Mit einem energiereichen „Girlie Power!“ verabschieden wir uns in die Sommerpause.

Erwähnt sei noch mein weiterer Dank. Dieser gilt neben den Eltern auch den Co-Trainerinnen Margrit Rüst und Kathleen Chua für die tolle Unterstützung, sowie dem Team von Teamsport Saadeldeen, die uns mit super tollen Event T-Shirts versorgt haben.

Text: Florian Felke

 

Eltern-Kind-Turnier

Gepostet von am Jun 11, 2018 in Featured, Jugendfloorball | Keine Kommentare

Eltern-Kind-Turnier

Bei hochsommerlichen Temperaturen wagten sich gestern 17 Kind-Eltern-Paare in die Sporthalle.

Bereits zum 10.mal fand unser Eltern-Kind-Turnier statt, in dem die „Kleinen“ den Großen zeigen konnten, was sie Woche für Woche trainieren. Die Junioren nahmen ihre Eltern an die Hand und zeigten erst mal, wie der Schläger richtig gehalten wird. Einige Paare zogen sich zunächst zurück und spielten ein paar Pässe. Schon da stellten einige Eltern erstaunt fest, dass das im Detail nicht so einfach ist, wie es vom Zuschauerrang aussieht.

In Teams zu je drei Paaren ging es nun im Modus Jeder-gegen-Jeden in das Turnier. Dabei gab es jede Menge Gelegenheit für die Eltern, den Umgang mit dem Schläger zu üben. Ein großes Lob an Team Rot, welches mit nur zwei Paaren keine Wechselmöglichkeit hatte. Respekt!

Da Kindertore doppelt zählten stand nicht selten ein zweistelliger Wert auf der Anzeigentafel. Zeit zum Fachsimpeln zwischen den Spielen blieb auch genügend – schließlich brauchten die Eltern oftmals eine Pause zum Luftholen, während die Kids munter neben dem Spielfeld weiterspielten.

Am Ende kann man von einem gelungenen Jubiläum sprechen, denn schließlich jährte sich das besondere Turnier bereits zum 10.mal.

Ein riesengroßes DANKESCHÖN geht an Familie Grimpen, die Jahr für Jahr diese Turnier organisieren und es an nichts fehlen lassen.

Am Ende waren die Kinder die Sieger und die Eltern ziemlich platt und beeindruckt.

Für alle Eltern, die nun richtig Lust auf Floorball bekommen haben – am Dienstagabend spielt unsere Hobbygruppe. Schaut doch mal vorbei.

Text: Susan Auerswald

 

Zweite Bundesliga – wir kommen!

Gepostet von am Jun 7, 2018 in Featured, Floorball, Herrenfloorball | Keine Kommentare

Zweite Bundesliga – wir kommen!

Der 7:6-Auswärtserfolg hatte die Großfeld-Herren des FC Stern erneut in eine gute Ausgangslage für den Aufstieg in die Zweite Bundesliga gebracht. Würde es diesmal endlich mit einem Sieg und damit mit dem Aufstieg klappen? Oder gibt es doch den ultimativen Showdown mit einem dritten Relegationsspiel gegen USV TU Dresden? 

Fragen über Fragen – und die Stern-Herren gaben diesmal klare Antworten:

12:5 (3:1/5:1/4:3)! Sieg! Aufstieg! Noch Fragen?

Bereits im ersten Drittel waren die Münchner tonangebend, einzig die Chancenverwertung hielt das Ergebnis knapp. Dank der Treffer von Ole Neitz (5. Min.), Julian Rüger (11.) und Sören Krieger (20.) ging es mit einer 3:1-Führung in die erste Pause. Danach legten die Hausherren einen Blitzstart hin. Florian Felke (21.) und Kapitän Christian Graus mit einem Doppelpack (23./24.) sorgten binnen drei Minuten für eine Vorentscheidung. Auf einen Gegentreffer hatten Christian Lindquist im Powerplay (35.) und Philip Claudius (37.) mit ihren Treffern zum 8:2 die passende Antwort parat. Mit diesem Sechs-Tore-Vorsprung ging es ins letzte Drittel der Saison. Johannes Grimm (41./56.), Julian Rüger (45.) und Christian Lindquist (47.) machten das Dutzend voll, die zwischenzeitlichen Gegentreffer zum 12:5-Endstand konnten die Vorfreude auf die Schlusssirene nicht trüben. Danach brachen alle Dämme, Jubel und Erleichterung machte sich in den Gesichtern der Aufstiegshelden breit, die „Nie mehr dritte Liga!“ skandierten.

„Es ist ein unglaublicher Moment, endlich unser großes Ziel, den Aufstieg in die Zweite Bundesliga, erreicht zu haben. Meine Mannschaft hat eine unglaubliche Saison gespielt und hat nach dem verpassten Aufstieg und der Enttäuschung gegen Berlin Größe gezeigt. Nach dem knappen Sieg in Dresden haben wir heute ein super Match abgeliefert und uns für die letzten elf Monate belohnt“, freut sich Kapitän Christian Graus.

Elf Monate harter Trainingsarbeit lagen nun hinter den Schützlingen von Spielertrainer Julian Rüger, aus 20 Liga- und Aufstiegsspielen holten sie 18 Siege. Nur gegen Konstanz im Süddeutschen FinalFour und gegen Berlin im Regionalligameisterschaftsfinale gingen die Münchner nicht als Sieger vom Platz. Dafür wurde dann eben die Best-of-Three-Relegationsserie gegen Dresden mit 2:0 gewonnen.

Für Spielertrainer Julian Rüger war der Aufstieg der perfekte Abschied, das Gründungsmitglied des FC Stern sucht in der Schweiz neue Herausforderungen. Wir wünschen Julian alles Gute und viel Erfolg und bedanken uns für sein unermüdliches Engagement auf und neben dem Spielfeld für den FC Stern!

Text: Christian Graus

Link zum offiziellen Spielbericht: https://fvd.saisonmanager.de/index.php?seite=game&game=13621

 

U13 holt den 5. Platz bei den deutschen Meisterschaft

Gepostet von am Jun 5, 2018 in Featured, News U13 | 1 Kommentar

U13 holt den 5. Platz bei den deutschen Meisterschaft

Am vergangenen Wochenende war die U13 I mit über 30 Spielern und Familienmitgliedern nach Mülheim an der Ruhr zu den Dümptener Füchsen gereist und belegte am Ende den 5.Platz.

Nachdem die Jungs sportlich gut vorbereitet aus dem Trainingslager vor der DM kamen galt es gleich zwei unerwartete Herausforderungen zu meistern.

Trainer Julian Rüger konnte wegen des zweiten Aufstiegsspiels der Herren am ersten Turniertag nicht vor Ort sein und musste die Verantwortung für die Gruppenspiele an der Bande an die mitreisenden Bernd Zölzer und Wolfgang Handrich sowie den U15 Spieler Yannik Zölzer übergeben.

Zusätzlich wurde der Spielplan durch eine Neuauslosung der Gruppen kurzfristig noch einmal geändert und so hatten es die Sterne im ersten Spiel mit dem letztjährigen Meister UHC Weißenfels zu tun.

Nach einem fulminanten Start führte Stern nach drei Minuten völlig unerwartet mit 4:0 und konnte dann gegen zurückkommende Weißenfelser mit einem 4:4 in die Pause gehen.
Nach der Unterbrechung gelang Stern erneut die Führung, die aber nur bis zur Mitte der zweiten Halbzeit währte, als ein Tor von Stern nicht gegeben wurde und schließlich Weißenfels die Chancen besser nutzte und am Ende doch verdient mit  9:5 gewann.

Leider gelang es Stern in einer schwülen und stickigen Halle nicht, an die Leistung aus dem ersten Spiel anzuknüpfen und so ging das zweite Spiel gegen den STV Sedelsberg mit 3:7 verloren.

In der letzten Gruppenbegegnung  musste nun ein Sieg gegen die Frankfurt Falcons her, um nicht nur tolle Halbzeiten sondern auch positive Ergebnisse vorweisen zu können.
Nun gingen die Sterne wieder konzentriert und mit Einsatz zur Sache und konnten mit einem 4:1 in die Pause gehen. Obwohl die Kräfte im letzten Spiel nach 20 Uhr schwanden, konnte die U13 knapp mit 6:5 den ersten Sieg gegen den späteren Turnierdritten einfahren und sich mit einem Tor mehr für das Spiel um Platz 5 qualifizieren, nachdem außer Weißenfels die anderen drei Mannschaften in dieser Gruppe jeweils drei Punkte erspielten.

Die Übernachtung in der Jugendherberge am Landschaftspark in Duisburg diente der Regeneration und einer interessanten Besichtigung des ehemaligen Hüttenwerks und einer Besteigung eines stillgelegten Hochofens am nächsten Morgen.

Über Nacht war auch Julian Rüger zur Gruppe gestossen, der sich umgehend nach dem Aufstiegserfolg der Herren auf die Reise ins Ruhrgebiet gemacht hatte. Damit stand er am Sonntag zum vorerst letzten Mal an der Bande, er wird in die Schweiz wechseln, um sich dort neuen Aufgaben zu widmen.

Unter seiner Leitung wurde das Spiel um Platz fünf nach anfänglichem Rückstand souverän mit 8:2 gegen die Floorball Grizzlys Salzwedel gewonnen und die über die Saison einstudierte Organisation in der Defensive als auch die Auslösungen im Angriff waren wieder deutlicher erkennbar.

Mit dem Erreichen des fünften Platzes endete für die U13 des FC Stern die Teilnahme an einer hervorragend organisierten DM bei sehr herzlichen und freundlichen Gastgebern.

Bei unserer Kontaktperson Johnny Huebel bedankte sich der FC Stern beim ganzen Verein für eine faire und aufregende DM, die für die Mannschaft bis auf zwei Spieler die erste Teilnahme waren.

Glückwünsche gehen nach Kaufering. Die Red Hocks gewannen das finale gegen Weißenfels knapp mit 2:1 und holten verdient den Titel.

Damit endet für unsere jüngsten DM- Teilnehmer eine lange und intensive Saison. Eine Saison in der alle Jungs im Team eine enorme Steigerung in vielen Bereichen zu erkennen war. Vielen Dank auch an alle Eltern für die stetige Unterstützung!

10. Eltern-Kind-Turnier

Gepostet von am Jun 3, 2018 in Featured, Jugendfloorball | Keine Kommentare

10. Eltern-Kind-Turnier

In diesem Jahr wird das bereits 10. Eltern-Kind-Turnier geben. Wir laden Euch herzlich dazu ein, den 10. Juni in der Sporthalle Astrid-Lindgren-Str. 3 zu verbringen. Lasst Euch doch mal von Euren Kids zeigen, was sie gelernt haben! (mehr …)

Auswärtssieg beschert Matchball

Gepostet von am Mai 28, 2018 in Featured, Herrenfloorball | Keine Kommentare

Auswärtssieg beschert Matchball

Nach dem verpatzten Regionalligameisterschaftsfinale  gegen SCS Berlin (4:7) blieb nur eine Woche Zeit, die Lehren für die alles entscheidende Relegationsserie gegen USV TU Dresden zu ziehen. Die Serie wird im Modus „best-of-three“ ausgespielt – wer als erstes zwei Siege einfährt, spielt nächstes Jahr Zweite Bundesliga. Dementsprechend bedeutsam ist ein erfolgreicher Start in die Serie…

 

Bevor es am vergangenen Sonntag in die Dresdener Spielhalle ging, war erst einmal Kreativität gefragt: In einem Escape-Room mussten im Team diverse Rätsel und Schlösser geknackt werden. Wie es ausging? Immerhin waren alle Spieler pünktlich zum Treffpunkt an der Halle…

 

Trotz eines gewöhnungsbedürftigen Hallenbodens waren die Münchner gegen den Zweitligavorletzten Dresden schnell gut in der Partie, der knappe 1:2-Rückstand nach 20 Minuten gab den Spielverlauf nur bedingt wieder. Trotz vieler guter Chancen hatte nur Philipp Kuhnert-Fischer  (13. Minute) den gegnerischen Goalie zum zwischenzeitlichen Ausgleich überwinden können. Im zweiten Drittel spielten sich die Stern-Herren in einen Rausch, aus einem 1:2 wurde dank eines Bauerntricks von Julian Rüger (24.) und weiteren sehenswerten Treffern von Johannes Grimm (27.), Jannik Wahl (30.) und erneut Philipp Kuhnert-Fischer (32.) eine 5:2-Führung. Zudem traf Christian Lindquist in einem Powerplay nur den Pfosten. Ein Wendepunkt der Partie war ein – vornehm ausgedrückt – strittiger Penalty zugunsten der Hausherren, der eiskalt zum 5:3-Pausenstand verwandelt wurde. Beflügelt durch diesen Treffer entwickelten die Dresdner im Schlussdrittel eine Drangphase und zwangen die Münchner zu Strafzeiten – und drehten ihrerseits die Partie mit drei weiteren Toren bis zur 51. Spielminute: 5:6! Eine taktisch clevere Auszeit von Spielertrainer Julian Rüger schien ihre Wirkung nicht zu verfehlen, denn die Stern-Herren fanden trotz des erneuten Rückstandes einen Schlüssel zum Erfolg: Ole Neitz knackte als erster die Dresdener Abwehrreihen zum 6:6-Ausgleich (54.), ehe vier Minuten vor Ende eine scharfe Hereingabe glücklich zum 7:6 ins Gästetor abgefälscht wurde. Der knappe Vorsprung wurde schließlich wichtigen 7:6-Auswärtssieg (1:2/4:1/2:3) über die Zeit gebracht.

 

Der dramatische Erfolg an der Elbe beschert den Jungs um Kapitän Christian Graus nicht nur die Führung in der Relegationsserie, sondern auch den ersten Matchball um den Aufstieg. Am kommenden Samstag (2. Juni, 16 Uhr) möchten die Stern-Herren dann endlich, im zweiten Anlauf, in eigener Halle den Aufstieg in die Zweite Bundesliga perfekt machen!

 

Link zum Spielberichtsbogen: https://fvd.saisonmanager.de/index.php?seite=game&game=13620

 

Direkter Aufstieg verpasst

Gepostet von am Mai 23, 2018 in Featured, Herrenfloorball | Keine Kommentare

Direkter Aufstieg verpasst

Der Aufstieg in die Zweite Bundesliga ist seit eineinhalb Jahren das große Ziel der Großfeld-Herren des FC Stern. Im vergangenen Jahr scheiterten sie gegen Avalanche Rennsteig, die dieses Jahr in der Bundesliga auf Platz 2 die Saison beendeten. Folglich soll es dann heuer, also im zweiten Anlauf, klappen.  Nach dem Halbfinalsieg gegen Dessau stand nur noch der SC Siemensstadt Berlin zwischen den Stern-Herren und der Verwirklichung ihres Zieles.

 

Doch trotz akribischer Vorbereitung unterlagen die Schützlinge von Spielertrainer Julian Rüger den Berlinern vor 102 Zuschauern mit 4:7 (1:2/2:4/1:1).

Nach anfänglichem Abtasten trafen die Gäste aus der Bundeshauptstadt als erste ins Tor (7. Minute). Der Ausgleich folgte dank Christian Lindquist postwendend (9.), doch trotz größerer Spielanteile wollte die Führung für die Stern-Herren nicht gelingen. Im Gegenteil, die Berliner nutzten Löcher in der Stern-Defensive eiskalt aus, erst zum 1:2 (16.), dann zum 1:3 (24.). Geburtstagskind Ole Neitz brachte die Münchner wieder heran (32.), die Berliner legten erneut zum 2:4 nach (35.). In dieser Szene verletzte sich Stern-Torhüter Simon Iser und musste durch Ersatzkeeper Simon Büschges ersetzt werden.  Julian Rügers Anschlusstreffer zum 3:4 im Powerplay (38.) ließ die Stimmung bei Team und Fans wieder hochkochen, doch ein Konter (38.) und ein weiterer Gegentreffer eine (!) Sekunde vor der zweiten Drittelpause schraubten das Ergebnis auf 3:6. 38 Sekunden nach Wiederbeginn traf SCS Berlin zum vorentscheidenden 3:7. Trotz des Rückstandes versuchten die Münchner alles, leider konnten beste Torchancen sowie ein Penalty nicht in Tore umgemünzt werden. Ein Eigentor zugunsten der Hausherren in der Schlussminute war lediglich Ergebniskosmetik. „Es ist bitter, im zweiten Jahr in Folge dem Gegner zum Aufstieg gratulieren zu müssen“, fasste Kapitän Christian Graus die Gemütslage nach dem verpassten (direkten) Aufstieg zusammen.

 

Doch im Gegensatz zum Vorjahr ist mit der Heimniederlage der Traum vom Aufstieg noch nicht ausgeträumt, sondern der letzte noch zu vergebene Startplatz in der Zweiten Bundesliga wird in einer Best-of-Three-Relegationsserie zwischen dem FC Stern und dem Zweitligavorletzten USV TU Dresden ausgespielt. Zuerst reisen die Stern-Herren an die Elbe nach Dresden, ehe das finale Wochenende in München steigt (siehe Termine). Die Regeln sind klar: Wer zwei Siege einfährt, spielt die kommende Saison 2018/2019 in der  Zweiten Bundesliga. „Ein Auswärtserfolg im ersten Spiel wäre enorm wichtig, um unserem Ziel, dem Aufstieg, wieder einen Schritt näher zu kommen“, meint Kapitän Christian Graus und gibt die Marschroute vor: „Wir fahren nach Dresden, um dort zu gewinnen und uns den Matchball in der Relegationsserie zu holen.“

 

Spieltermine:

Spiel 1, 27.05.2018: USV TU Dresden vs. FC Stern München

Spiel 2, 02.06.2018: FC Stern München vs. USV TU Dresden

Spiel 3, 03.06.2018: FC Stern München vs. USV TU Dresden

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